Schmuddelwetter
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Adler-Ball

Damals hatte ich noch keinen PC,
die Plakate und Eintrittskarten habe ich
alle von Hand angefertigt.

Es war zu der Zeit, als es in einem kleinen Dorf im Kinzigtal – in Oberharmersbach – für die jungen und junggebliebenen Leute nicht viel Auswahl an Unterhaltung gab. Es begab sich, dass ein Oberharmersbacher Mädel und ein Schutterwälder Junge das Gasthaus Adler in der Ortsmitte anno 1992 pachteten und von da an viel für die Jugend des Ortes angeboten hatten. Bei den Live-Konzerten, das ganze Jahr über, und dem alljährlich am Fasent-Samstag stattfindenden „Adler-Ball“ saßen die Burschen und Mädels immer dicht gedrängt im Lokal und klatschten, tanzten, sangen, tranken viel Bier und wollten lustig sein.
Die Wirtin fing immer schon im Herbst des voran gegangenen Jahres an, ein Programm zusammen zu stellen, für Sketche, Musiktexte und Theaterstücke, mit den lustigsten Vorkommnissen der Gäste und der Wirtsleut.
Große Unterstützung erhielt sie von ihrer Schwester Claudia, Freundin Myriam, der Oberharmersbacher Rock-Band „Alc 4,9 % voll“ und natürlich vielen Stammgästen.
Im Februar 1997 fand der letzte und der beste „Adler-Ball“ aller Zeiten statt. Unvergessen ist noch heute die Überraschungs-Einlage der Jungs von „Alc 4,9 % voll“, als sie mit Sarg und viel Mess-Wein den Adler beerdigten und die Adler-Stammgäste zum Trauermarsch aufriefen, der eine Woche später durch das Dorf zog, denn die Wirtin hatte sich entschlossen, den Pachtvertrag nicht zu verlängern und im März 1997 ins Jägerstüble um zu ziehen.

Durfte natürlich nicht fehlen – Männerballett.

Myriam und ich in Aktion.

Unvergessen – Stargast Daniel.

Volles Haus – bis auf  den letzten Flecken alles besetzt.

Natürlich war auch der Koch dran.

Manchmal saßen die Leute sogar noch auf der Treppe in den 2. Stock.
Schwesterherz Claudia und ich waren ein tolles Team.
Dirndl-Probe fürs Jägerstüble…
…und als Jägersfrau.
Talk-Show Sketch mit Daniel „Ich sag ja zum Jägerstüble“
Beerdigung…

…vom Adler…
…mit Mess-Wein.
Die Besten – Alc 4,9 % voll“
Auch wenn es immer schlimm aus sah, am nächsten Morgen, im Gasthaus Adler…

…meine Schwester und ich denken gerne zurück an die Zeit von 1992 bis 1997.

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