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Der Vortrag

Gestern Abend war es so weit – ich wollte meinen Oberharmersbacher Kollegen zeigen, wie man die Neuen Medien als Touristiker und Handwerker erfolgreich nutzen kann!
Handwerker vom Ort waren leider keine da, was wohl auch daran lag, dass die Plätze begrenzt waren und der Abend schnell ausgebucht war.
Unsere Tourismus-Chefin Jill Löffler hatte den Computerraum der Brandenkopf-Schule angemietet, vor dem Raum zwei Stehtische mit Getränken und was zum Knabbern aufgebaut, für die kleine Pause zwischendurch.
Um 19 Uhr startete Jill Löffler mit einer kurzen Erklärung des Destinationsmanagments – da hielt sich mein Lampenfieber noch in Grenzen. Ich dachte mir immer: „Was Jill kann, kann ich auch!“ 😉
Und dann war ich an der Reihe! Mein Programm sah so aus: eine knappe Stunde Präsentation seit wann-, wie- und warum ich in den Sozialen Medien so aktiv bin. Dann eine kleine Pause und anschließend wollte ich meinen Zuhörern am zentralen Rechner zeigen wie diese Sozialen Netzwerke, die ich nutze, aussehen, auf was man besonders achten sollte und Fragen dazu beantworten.
O.k., so weit so gut. Ich stand also an Jills Platz, vor der Leinwand, habe meine Zuhörer brav begrüßt, tja und dann ging es los: ich wurde immer aufgeregter, hörte mein Herz bis in den Hals schlagen, meine Stimme wurde immer zittriger und ich musste dem Drang, den Raum schnellstens zu verlassen, gründlichst widerstehen!
Ich glaube das brauchte fast eine halbe Stunde, bis ich gemerkt habe, jetzt beruhige ich mich langsam!
Aber den Teilnehmern hat es gefallen – so kam es mir jedenfalls vor – und ich wurde hinterher auch schwer gelobt. Es wurde immer wieder gelacht und keiner hatte einen gelangweilten Eindruck gemacht.
Ich war froh als die Pause kam und ich gaaanz schnell einen großen Schluck Wasser trinken konnte. An den Stehtischen war die Stimmung dann locker und gelöst, wir haben viel gelacht und so konnte ich beruhigt weiter machen im Programm.
Jetzt war mein Platz am Rechner des Computerraums der Schule und ich habe erst einmal gezeigt, wie die Unternehmen sich bei Google+ eintragen sollten, meiner Meinung nach sollte das jeder machen und ist ungemein wichtig!
Dann habe ich ein paar Internetseiten von Vermietern gezeigt, solche die top dastehen, welche, bei denen das eine oder andere leicht verbessert werden kann und welche wo ich sagen musste: das geht gar nicht!
Ich hatte den Eindruck, dass diese Tipps bei den Zuschauern gut ankamen.
Dann ging es weiter zu Facebook, das jägiblog habe ich natürlich noch gezeigt und immer wieder gab es Fragen dazwischen.
Wahnsinnig hat mich in dieser Zeit eigentlich nur noch der Rechner gemacht – der war viiiiiiel langsamer als ich! Da stehen Computer in deutschen Bildungsstätten, die langsamer sind als der Mensch, der davor sitzt! „Hoch technologisiertes Land“ ist das!
Gegen 22 Uhr hatte mich dieser Rechner genug geärgert und wir sind dann zum Ende der Veranstaltung gelangt.
Ich habe allen Teilnehmern noch Unterlagen mit gegeben, mit wertvollen Tipps und einer Anleitung, wie sie sich eine Fanseite bei Facebook anlegen können.
Applaus bekam ich auch 😉 und anscheinend hat es allen gefallen. Als Dankeschön für meine „gute Tat“ habe ich einen Geschenkgutschein und ein Blümchen erhalten – ich habe mich riesig gefreut!
Anschließend sind wir noch was trinken gegangen und als ich schließlich zu Hause im Bett lag habe ich nochmal alles Revue passieren lassen, auch einiges gefunden, was das nächste Mal geändert werden kann und war wieder so aufgeregt, dass ich erst gegen 2 Uhr eingeschlafen bin!

Danke an alle, die gestern Abend an meiner Aufregung teilgenommen haben!
Schön – so kleine Aufregungen im Leben einer Wirtin! Mir hat es Spaß gemacht!

Fotos während der Präsentation hat Karl-August Lehmann gemacht, die werde ich veröffentlichen, sobald ich sie habe!

2 Kommentare

  1. Super, herzlichen Glückwunsch!
    Ich finde das toll, wie du das machst und dass du auch dein Wissen bereitwillig weitergibst.

    Dass kein Handwerker da war, das überrascht mich kaum, das sind auch meine Erfahrungen, wenn ich so um mich schaue. Ausnahmen gibt es, aber eben wenige. Genauso wie in der Gastronomie, aktiv Social Media betreiben doch wenige…

    Sonnige Grüße
    Jens

  2. Danke Jens!
    Ich verstehe die Kollegen aus Handwerk und Gastronomie ja auch nicht, denn außer dass es mit Geduld wirklich was bringt macht social media ja auch noch richtig Spaß!
    Liebe Grüße zurück
    Sonja

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