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Feierabend-Ritual – Musik hören

Martin hat ja eine riesige Plattensammlung im Wohnzimmer stehen, wir haben vor vielen Jahren bei 1853 Schallplatten aufgehört zu zählen. Allerdings sind in den „Jägerstüble-Jahren“ auch nicht mehr all zu viele Scheiben dazu gekommen. Zum Feierabend habe ich wieder mal gekramt und was gefunden, diese Platte hörten wir vor 31 Jahren rauf und runter:

Martin war zu der Zeit Küchenchef im Hotel Bären in Oberharmersbach und ich habe dort meine Lehre zur Hotelkauffrau gemacht. Das zum Bären gehörende „Augustiner Bräustüble“ war damals noch nicht umgebaut und über dem „Bräustüble“, das bei uns Einheimischen eigentlich „Dürrholder“ genannt wird, waren die Personal-Zimmer. Der „Dürrholder“ war ein uraltes Gebäude und die Bären-Köche haben sich dort im 2. Stock ein großes altes Badezimmer geteilt. Wenn die freistehende Badewanne zu stürmisch benutzt wurde, ist unten in der Gaststube ein kleiner Wasserfall herunter gekommen. Die an der Theke stehenden Gäste wussten dann genau, wann einer der Köche Feierabend gemacht hatte. 
Das Bären-Personal musste ja schon immer wahnsinnig viel arbeiten, 70/80 Stunden-Woche war normal, auch als Lehrling, dafür haben wir uns mit wahnsinnigen Partys überm „Dürrholder“ entschädigt. Die Musik der Dürrholder-Feten war oftmals im ganzen Dorf zu hören. Und was wir sonst noch alles so anstellten, bei den unvergessenen Festen da oben im 2. Stock, werde ich Euch vielleicht mal schreiben, wenn in Rente bin – das könnte für einige Personen zu brisant werden ;-))) Bis dahin vertröste ich Euch mit einem meiner Lieblings-Lieder aus dieser Zeit und sage: Gute Nacht!

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