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Eine Wirtin hat über die Osterfeiertage für vieles Zeit, aber ganz bestimmt nicht zum „Has jagen“. Macht aber nix, denn 1. ist sie Wirtin aus Leidenschaft und 2. ist sie aus dem „Osterhasen-Alter“ raus. Viele Gäste wollen an diesen Tagen verwöhnt werden und sich was gutes tun und dafür bin ich da. Um so größer die Freude, wenn ein Gast an die Wirtin denkt und ihr was Gutes tun will.

Max hatte mit seiner Familie am Ostersonntag einen Tisch im Jägerstüble reserviert. Ich freue mich immer, wenn Max kommt, denn er ist ein lustiger Geselle und schafft es jedesmal, mich zum Tränen lachen zu bringen. Als er nun am vergangenen Sonntag freudestrahlend zur Tür in die Gaststube herein kam um mich zu begrüßen, meinte er: „Sonja, de Oschterhas war da! Drusse het er was für Dich verschteckelt!“ 

Ich glaube, das ist das erste Mal seit gefühlten 50 Jahren, dass jemand für mich „de Has verschteckelt“ hat.
Zuerst versorgte ich ganz schnell meine neuen Gäste mit Getränke, brachte die Essensbestellung in die Küche um anschließend vor die Tür zu springen, und zu suchen….
….der Osterhase wusste wohl, dass ich als Wirtin nicht viel Zeit zum Suchen hatte, denn das Versteck war schnell gefunden.

Etwas Deftiges für die Kraft und was Süßes fürs Herz – Max weiß, was Wirtinnen brauchen….oder wünschen 🙂 – Danke Max!
Es ist schön, den Augen dessen zu begegnen, dem man soeben etwas geschenkt hat.
Jean de La Bryère

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