Baden lebt – Baden siegt
17. April 2013
Aussichtspunkte
22. April 2013

Seit heute Mittag ist im Jägerstüble die alljährliche Spargel-Saison angebrochen! Es gibt Spargeltoast, Spargel mit Sauce Hollandaise, Kartoffel und wahlweise gekochter Schinken oder Kalbssteak dazu. Und natürlich Spargel-Creme-Suppe!

Martins liebste Arbeit ist den Spargel zu schälen ;-( 
Und meine liebste Arbeit zur Spargel-Zeit ist den Spargel Portionsweise zu binden ;-(
Am liebsten mache ich das bei schönem Wetter ja im Freien, aber heute ist es ungemütlich, nass und kalt im Garten. Also bleibe ich in der Küche und höre mir dem Koch sein Gefluche an – aber wozu haben wir eigentlich ein tolles Internetradio in der Küche: Krautrock-Sender rein und volle Pulle aufdrehen 😉
Als wir uns vor über 20 Jahren selbstständig gemacht hatten, konnte ich in der ersten Zeit dieses „Wilde Gemache“ in der Küche nur schwer ertragen. Damals hatte mir eine gestandene Köchin gesagt, dass nur die Köche gut seien, die in ihrer Küche regelmäßig ausflippen! Mittlerweile habe ich das schon öfters zu hören bekommen und mir so meine eigenen kleinen Tricks zugelegt, um in extremen Küchen-Momenten dem „Unheil“ aus dem Weg zu gehen 😉
Und es stimmt ja, kochen kann er – der Martin! 
Jetzt kochen gerade die Schalen zur Spargelsuppe in Wasser mit Salz und Zucker, Zitrone und einem guten badischen Weißwein. Nach einer guten viertel Stunde das Wasser abseihen, Sahne und Butter dazu geben, aufkochen lassen, nochmals mit Salz, Zucker, Wein und Zitrone abschmecken – fertig! Wenn die Suppe im Teller angerichtet wird, gibt Martin noch ein paar gekochte Spargelstücke dazu. Diese fallen immer wieder an, wenn beim schälen oder binden mal ein Spargel bricht.
Mittlerweile bin ich fertig mit dem Binden und ich flüchte schnell aus der Küche – wird auch Zeit, denn die ersten Gäste sind im Anmarsch! 

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